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Mainstream gibts genug! Atommüll auch. Ein guter Grund also, dieses Jahr
zum Castor-Transport nach Gorleben zu fahren und dort ein Pressecamp zu
veranstalten!
Das gab's noch nicht: Junge Medienmacher fahren nach Gorleben und
berichten dort unabhängig und umfassend über den Castor-Transport 2011.
Und es kommt noch besser! Von professionellen JournalistInnen und
FotografInnen der dju (Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di)
könnt ihr als junge Medienmacher viel lernen!
Voraussetzung ist, dass ihr einen Jugendpresseausweis und ein
paar journalistische Vorkenntnisse besitzt. Außerdem dürft ihr nicht
direkt an die Zugstrecke, wenn ihr noch nicht 18 Jahre alt seid. Aber
die Zugstrecke ist ja noch lange nicht alles! Wir wollen schließlich
umfassend berichten. Dazu zählt auch, zum friedlichen Demonstranten nach
Dannenberg zu gehen. Oder zu den Polizisten. Oder zum Koch bei der
Volxküche. Oder zu den ausgebüxten Schafen auf der Straße nach Gorleben…
Was machen wir mit den ganzen Fotos, die wir schießen und den Interviews
die wir führen? Auf unserer Website wird es einen Live-Blog geben.
Möglichst regelmäßig und am besten rund um die Uhr werden wir Fotos und
Texte veröffentlichen. Einige davon schaffen es in unser E-Paper, dass
wir jeden Morgen an interessierte Menschen schicken werden. Zusätzlich
wollen wir am Ende ein Buch produzieren – damit wollen wir im Nachhinein
die Geschichte des Castor-Transports 2011 erzählen.
Also packt eure langen Unterhosen, Handschuhe, Schlafsäcke,
Kameras und Stifte zusammen. Bis zum 14.11. könnt ihr euch noch anmelden!
Alle weiteren Infos gibts auf thegorlebenproject.org! Wir freuen
uns auf euch!
Ihr wollt nicht zum Castor-Transport, interessiert euch aber trotzdem
für das Thema Energie? Kein Problem! Die JPN veranstaltet gleichzeitig
ein Rechercheseminar zum Thema. Das findet im Gleisdreieck in Hannover
statt und ist mindestens genauso spannend und doppelt so warm.