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Der JPN-Vorstand wird jährlich gewählt und kümmert sich um alle Belange. Die Vorständler haben ihre eigenen Aufgabenbereiche, doch jeder ist natürlich für Euch ansprechbar!
Hallo lieber Leser,
Mhm, eine Vorstellung soll das hier also werden. Gut, ich bin Marie, 18 Jahre, komme aus Hildesheim und gehöre zu den neuen Gesichtern im Vorstand. Was möchtest du eigentlich wissen? Soll ich wie in einem dieser Freundschaftsbücher aus der Grundschule meine Hobbys angeben? Volleyball, lesen und Theater spielen?
Vielleicht ist es viel spannender, dass ich zu selten „Nein“ sagen kann und mich für ein Organisationstalent halte. Oder wolltet du schon immer mal wissen, dass ich an Wochenenden meistens in der Bundesrepublik unterwegs bin, auf dem Weg zu einem Workshop? Naheliegend wäre es auch, wenn du jetzt nach journalistischen Erfahrungen fragst. Falls du das tatsächlich tust: Ich habe eine Schülerzeitung gegründet, war beim Schülerradio, habe einen Blog und arbeite als „Freie“ für zwei Onlinemagazine. Ich könnte dir auch erzählen, dass du bei mir mit Essigchips immer richtig liegst. Womöglich haben wir den gleichen Musikgeschmack (ich mag Madsen und Bosse) oder wir mögen beide den Film „Die kommenden Tage“.
Wir sollten uns beim nächsten Seminar treffen, da stellt sich ja auch jeder vor. Dann weiß ich, wie ich den Text hier schreiben soll – ohne ein Freundschaftsbuch zu Rate zu ziehen.
Referat: Seminare
Gefunden:
Junge, kreative und motivierte Abiturientin (19) aus Hannover hat neben ihren anderen ‚abwechslungsreichen‘ Interessen wie Geschichte, Deutsch und Politik (Leistungskurse...) einen fantastischen und liebenswerten Vorstandsposten bei der Jungen Presse Niedersachsen gefunden, der ihr Leben um einiges bereichern wird. Sucht aber, dank Zeitmangel durch Lernstress, dringend noch nach einem genialen Vorstellungstext, mit dem sie euch alle perfekt um den Finger wickeln könnte.
Freut sich auch schon auf die kommenden Seminare, besonders auf das Jugend Medien Camp und natürlich auf euch als Teilnehmer!
Referat: JugendMedienCamp NordWest
Ich glaube, das größte Problem bei Selbstdarstellungen ist, dass man immer den Anspruch hat, sie mögen doch bitte originell und witzig sein.
So ensteht dann dieses wunderbare Geschreibsel, das so erzwungen satirisch, humorvoll, ironisch oder was auch immer klingt. Und auch, wenn ich mir noch so fest vorgenommen habe dieser Sehnsucht nach einem ganz besonders einzigartigen, wahnsinnigen, fabuleusen, beeindruckenden und affengeilen Vorstellungstext zu widerstehen – ich werds garantiert versuchen.
Habt ihr auch alle schon gemerkt, was?
Im Grunde weiss ich noch immer nicht genau was ich hier soll. Man sagt mir, ich sei im „Vorstand“ und solle mich jetzt hier vorstellen. Ausserdem haben die Fotos von mir gemacht. Ich hasse Fotos.
Dabei wollte ich eigentlich doch einfach nur mal vorbeischauen und gucken, was diese Jungredakteure den ganzen Tag so machen. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass sie keine Pullunder tragen. Fand ich schade, wollte doch eigentlich endlich mal Gleichgesinnte finden...
Ich schweife ab. Naja und jetzt bin ich hier. Aber, vielleich ist das auch in Ordnung so. Man hat mir nämlich gesagt, ich darf so viele JPN-Bleistifte haben, wie ich will.
Referat: Journal
Anders als meine Vorstandskolleg_innen stehe ich total drauf, mICH wICHtig zu fühlen. ICH habe mICH auch nur deshalb in den Vorstand wählen lassen, um nochmal einen Vorstellungstext schreiben zu können. ICH bin nämlich jetzt in meinem dritten Vorstandsjahr und finde mICH so grandios, dass ICH den Plan, nICHt noch einmal für den Vorstand zu kandidieren, verworfen habe. Denn ganz ehrlich: NICHts macht einfach mehr her als ICH, mICH oder wICHtig.
Alles Quatsch, natürlICH. Die Anderen sind Schuld, weil sie mICH noch einmal gewählt haben. Irgendwie hat die Vivi die JPN eben doch zu lieb, um dann „Nein“ zu sagen. Also freue ich mich auf ein weiteres Jahr, ohne Über-Ego aber mit einer Portion „grandios“.
Referat: Bundesangelegenheiten
Der gebürtige Bildzeitungsredakteur ist quasi mit der Kamera aufgewachsen. Leider ist er ohne Sprachkenntnisse in englischer Hinsicht geboren. Dafür hat er das Talent, dass er aussieht wie Wim Wenders auf Kokain. Seine Bilder zeigen einen notorischen Tiefgang in oberflächlicher Hinsicht. Besonders beeindruckend ist seine Fähigkeitm Substantive zu konjugieren. Auch sein Sinn für Humor ist durchaus einfach gehalten. Dieser Schnösel ist einfach nicht zu fassen.
Geschrieben von Manuel Stübecke und Anne-Kathrin Winter (Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien)
benjamin@jungepresse-online.de
Referat: Mitgliederbetreuung
Mir wurde aufgetragen, 1000 Zeichen Vorstellungstext über mich selbst zu schreiben. Also: Wer bin ich? Ich hole mein Portmonee aus der Hosentasche und gucke mir meinen Personalausweis an. Neben einem „biometrischen“ Foto steht, dass ich Eike Schröter heiße und dass der Ausweis bis 2016 gültig ist. Ist das meine Identität? Ein ausdrucksloses Gesicht und ein Name, befristet bis 2016? Was macht unsere Identität überhaupt aus? Ich bin Student, wohne in Hamburg, zu Hause bin ich aber im Südharz. So viel weiß ich über mich. Vielleicht machen auch die Situation und die Umstände eine Identität aus. Vielleicht hat man deswegen nicht nur eine Identität. Gerade schreibe ich 1000 Zeichen für das Journal. Bin ich grad JPN? Ich denke ja. Wer ich bin? Ich bin Eike, Vorstandsmitglied der JPN, Referat Finanzen.
Referat: Finanzen
Hallo.
Mein Name ist Len, ich bin 14 Jahre und komme aus Hannover. Ich hab keine Lieblingsfarbe, weil ich mich immer nicht entscheiden kann. Mein Lieblingsfach ist Deutsch. Physik und so mag ich nicht so gern. Mein Lieblingsbuch ist „Ein Kind seiner Zeit“ von Ödön von Horváth. Mein Lieblingsfilm ist „Stranger than Paradise“. Ich spiele Handball, Sport gucken tu ich aber nicht, weil mir das dann irgendwie immer zu langweilig ist.
Ich mag an Hannover nur Linden (manchmal). Ich bin seit einem Jahr im Vorstand der JPN. Das hat Spaß gemacht. Und jetzt bin ich noch mal ein Jahr im Vorstand der JPN. Das wird noch viel mehr Spaß machen. Wir werden ganz tolle Seminare machen!
Tschüss.
Referat: Öffentlichkeitsarbeit
Hallo!
Ich bin Morten, 18 Jahre alt und komme aus dem beschaulichen Örtchen Steyerberg. Das ist im Landkreis Nienburg und mit 3000 Einwohnern nicht gerade eine Großstadt. Hier auf dem Land fährt man mit dem Bus locker eine halbe Stunde zur Schule. Dafür kennt man sich aber.
Ich schreibe seit Dezember 2009 regelmäßig Artikel für unsere Lokalzeitung und unterstütze tatkräftig unsere neue Schülerzeitung.
Zurzeit mache ich mein Abitur. Im Sommer werde ich für ein Jahr nach Indien fliegen und dort so etwas wie ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ machen. Deshalb beschränkt sich mein Vorstandsengagement leider auf die Zeit bis August. Bis dahin kümmere ich mich natürlich aufopfernd um das Journal und alles, was sonst noch an Arbeit anfällt.
In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball oder erweitere meinen Film-Horizont. Am Journalismus mag ich besonders, dass man immer wieder starke Persönlichkeiten trifft und interessante Gespräche führt.
Referat: Journal
Hallo und Moin Moin! Ich bin der Patrick aus Hamburg. Einige kennen mich bereits vom JugendMedienCamp, das ich seit einigen Jahren mitorganisiere. Aus zeitlichen Gründen schaffe ich es erst jetzt in weitere Kreise der JPN – aber man sagt ja, lieber zu spät als nie. Wenn ich mal nicht ehrenamtlich arbeite, studiere ich Elektrotechnik in Hamburg-Harburg und arbeite bei einer kleinen Filmproduktionsfirma. Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen, was mich auch in dieses Amt befördert hat. Als kooptiertes Vorstandsmitglied kümmere ich mich um die technischen Angelegenheiten rund um die JPN.
Referat: Technik